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31. März 2017

Baby-Quilt (oder das Projekt, das wirklich fertig wurde!)

Freunde, kennt ihr das? Ihr habt Freude am Kreieren, Lust am Schaffen und Ideen, wie Durchfall und ... viele, viele unvollendete Projekte.

Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin!

Auf der einen Seite weiß ich, dass nicht jede Idee "geboren" werden muss, dass mein Tag auch nur 24 Stunden hat und dass ich tatsächlich auch nicht jede auf dieser Erde wandelnde Methode beherrsche (Teppichweben, anyone?!). Aber zu viele Kreativ-Leichen machen mich doch etwas traurig und das Gefühl eines vollendenten, fertiggestellten Projekts ist umso großartiger!


18. März 2016

Nähen // Noch eine "Milla" von Lybstes {und ein paar klitzekleine Tipps zur Kombination von Mustern und Farben}




 * Dieser Post enthält Werbung *

Ich hab euch ja schon gesagt, dass ich nicht aufhören konnte, Millas zu nähen. Gleich nach der ersten Milla habe ich die zweite zugeschnitten.

11. März 2016

Preview // Ich mach mit beim Lybstes-Probenähen!!!


Vielleicht hat sich der eine oder andere Leser bereits gefragt, wo denn nun bitte die ganzen Frühlingsoutfits bleiben, die schon so hoch angekündigt wurden. Nein, ich bin nicht vom Plan abgekommen, ich nähe immer noch fleißig. Oder wie eine Verrückte, manchmal in jeder freien Minute. Nur dann nicht, wenn ich Fotos entwickle und hier schreibe oder der Haushalt sich so überhaupt nicht mehr aufschieben lässt.


Meine Frühlingsnäherei hat aber noch ganz spontan einen super spannenden Zuwachs bekommen! Ich durfte nämlich das neue Ballonkleid "Milla" von Lybstes probenähen! Hammer, oder?! Ich hab mich jedenfalls riiiiiiiiiieeeeesig gefreut, als ich die Zusage im virtuellen Postfach hatte.

18. Februar 2016

Nähen // Mein Spätwinterprojekt: Frühlingsgarderobe Teil 3 (Mimi)


Heute kommt der zweite dritte Teil meiner Aktion "Frühlingsgarderobe - selbst genäht!". Es geht nun um die Garderobe unserer großen Tochter für den lang ersehnten Frühlingsbeginn.

16. Februar 2016

Nähen // Mein Spätwinterprojekt: Frühlingsgarderobe Teil 2 (Neni)


Das war ja wohl nichts. Da dachte ich bei dem wunderschön warmen Wetter vorletztes Wochenende, wir würden mit großen Schritten auf den Frühling zuspurten. Jetzt ist es aber selbst im sonst so verregneten Münster noch einmal richtig kalt geworden. Es hat geschneit und gefroren, dafür scheint nun wenigstens die Sonne und hinter der Scheibe ist der Frühling gefühlt auch nicht mehr so weit weg.

9. Februar 2016

Nähen // Kapuzenpullover

Bevor ich euch meine Pläne weiter eröffne, möchte ich euch schonmal ein kleines Ergebnis meiner Näherei zeigen. Für den Frühling habe ich schon im Januar für unsere Große einen Kapuzenpullover genäht. Ich fand den Stoff so schon, ein kuscheliger Wintersweat, den mir meine Mama geschenkt hatte. Aber ich wusste lange nicht, was ich draus machen soll. Ein Kleidchen, eine Jacke, oder doch einen Pulli... Und welchen Stoff dazu kombinieren?

Nach einigem Hin und Her habe ich mich dann für einen Kapuzenpulli-Schnitt aus der Ottobre 01/2015 entschieden. Im Original hat er mich eigentlich gar nicht angesprochen - er war für Jungs genäht, einem Krokodil nachempfunden und von der Form her wirkte er für mein zierliches Mädchen auch nicht so richtig passend.



8. Februar 2016

Nähen // Mein Spätwinterprojekt: Frühlingsgarderobe Teil 1 (ich)


Während in anderen Teilen Deutschlands der Wintereinbruch kam und die Blogbeiträge über und über von Fotos im Schnee geprägt waren, konnten wir hier in Münster die Regentage nicht einmal mehr zählen. Nach den sechs Jahren in Bayreuth, in denen ich die kalten und trockenen Winter schätzen und lieben gelernt habe, musste ich jetzt feststellen, dass ich schon ganz vergessen hatte, wie nass es hier ist. Nicht selten regnet es pausenlos von morgens bis abends.

10. Juli 2015

Heute sind wir bei Westfalenstoffe online!!!

Juhuuu, endlich darf ich euch zeigen, was mich in den letzten Wochen, mitten im Umzug mit kugelrundem Bauch, auf Trab gehalten hat. Heute wird das Geheimnis gelüftet. Hier kommt mein Beitrag für die Westfalenstoffe-Nähchallenge. Vorsicht, Bilderflut!


Gequiltete und geraffte Außenseite, eingefasst mit Schrägband

Na, was ist es? Jetzt outen sich die Mamas - eine Windeltasche :-) Superpraktisch für unterwegs, sage ich euch! Auf den Arm das Kind, in die Hand die Windeltasche und schon hat man alles dabei, was man braucht.



Reißverschluss- und Einschubfächer von der einen ...

... und von der anderen Seite mit Blick auf das Windelfach.

Meist ist nur wenig Platz zum Wickeln vorhanden (mal abgesehen von den tollen Wickelstationen bei Deutschlands großer Drogeriekette), sodass man seine überdimensionale Wickeltasche gar nicht griffbereit abstellen kann. Und, sie passt auch in eine normale (große) Handtasche, sodass man als Mama gar nicht immer eine Wickeltasche mitnehmen muss.


Für die Noch-nicht-Mamas: Windeltasche und Wickeltasche sind nicht das gleiche. Letztere ist eine übergroße Hand- oder Umhängetasche, in der man alles für sein Kind verstauen kann, mit speziellen Fächern für Windeln, Flasche, etc.


Meine Ausgabe hat ein Feuchttücherfach mit Aussparung zum Entnehmen der Feuchttücher, sowie noch ein paar andere kleine Features. Macht beim Nähen mehr Aufwand als einfach nur Fächer zum Hineinschieben. Aber wenn man nicht hinterher alles wieder einsammeln muss, wenn das Kind schon keine Geduld mehr hat, liegen zu bleiben, ist das viel viel Wert!


Alles auf einen Blick.

Außerdem habe ich noch ein besonderes Spielzeug genäht, das auch Platz in der Windeltasche findet. Ein Rasselfant zum Ablenken nur beim Wickeln, damit das Interesse daran lange erhalten bleibt!





Er hat eine Rassel im Bauch und Knisterfolie in den Ohren, es gibt also immer etwas zu entdecken.


Nahaufnahme Rasselfant

Das eingereichte Stück ist mein dritter Versuch, die anderen beiden waren einfach viel zu klein geraten. Die Feuchttücher passten nur gequetscht hinein, Windeln max. 3, und beim Zuklappen wurde das Verschlussgummi aufs Äußerste gedehnt.


Jetzt ist das anders :-) Diese Tasche ist sehr geräumig. Letztes Wochenende habe ich ausprobiert, was die Tasche alles schafft. Sie musste für einen Ganztagesausflug herhalten - und hat mich voll überzeugt :-)




Hineingepasst hat nämlich all das hier:

  • 1 Packung Feuchttücher (30 Tücher)
  • (dahinter) eine Einweg-Wickelunterlage (nehme ich gerne, wenn ich nicht weiß, wie sauber alles ist)
  • 4 Windeln der Größe 4, plus (!) eine Schwimmwindel
  • Cremes, Mülltüten, ein paar Taschentücher,
  • nicht zu vergessen natürlich zwei Ersatzhaarspangen und kleine Haargummis
  • und natürlich der Rasselfant
Das Gummi habe ich mittlerweile gegen ein breiteres tauschen müssen, aber damit hat alles gut gehalten.





Zum Nacharbeiten findet ihr die Anleitung erstmal HIER, bald auch direkt hier auf unserem Blog. Auch wenn ihr selbst keine Windeltasche benötigt, aber gerne näht, es ist ein großartiges Geschenk zur Geburt für eine liebe Freundin, statt dem zwanzigsten Plüschtier oder Strampler. Ich spreche da aus Erfahrung ;-)


Ein bisschen Zeit und Geduld solltet ihr mitbringen, ein bisschen Näherfahrung schadet auch nicht - Zeit und Geduld sind aber wichtiger. Ich selbst bin unheimlich an dem Projekt gewachsen, vorher habe ich auch noch nicht so viel genäht, wie ihr hier bereits erfahren habt. Also, viel Spaß und probiert euch aus! Das eine oder andere Detail kann definitiv auch abgeändert werden, vor allem, wenn es eine männertaugliche Variante werden soll ;-)


UND NOCH GANZ WICHTIG: 

Ab morgen wird gevoted, Eure Stimme ist gefragt! Bitte schaut doch morgen mal auf dem Westfalenstoffe-Blog vorbei und stimmt mit ab. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt. Die anderen Beiträge sind aber auch toll, stimmt einfach ganz ehrlich für euren Gewinner ab :-)

Und sagt doch mal, gefällt sie euch? :-)

5. Juli 2015

Geschafft.

Ja, ihr hört mal wieder etwas von mir, nach langer, langer Zeit. Leider wird es ein viel kürzerer Post, als ich es gerne hätte, es gibt so viel zu berichten. Aber das kommt jetzt nach und nach.
Ich muss gestehen, dass ich erstmal schmunzeln musste, als ich meinen letzten Posttitel gelesen habe - im Kopf hatte ich nämlich schon wieder genau denselben Titel für diesen Beitrag gewählt. Nicht, weil mir nichts Besseres eingefallen wäre, sondern weil schon wieder so viel anders kam als geplant.

Mittlerweile sind wir gut in unserer neuen Heimat angekommen und so etwas ähnliches wie Alltag kehrt ein. Die große Maus hat sich ans neue Zuhause gewöhnt, ist aufgeschlossen wie immer, und die kleine Maus gedeiht und bereitet sich auf die Geburt vor. Wir sind auf der Zielgeraden angekommen. Noch ein paar Wochen (hoffentlich) und wir sind zu viert. Dann ändert sich wieder alles - nicht, dass es noch langweilig wird.

Meine Abwesenheit von hier liegt natürlich zunächst am Umzug selbst, der ganz schön an Kräften und Nerven gezehrt hat. Wenn jemand Umzugstipps braucht, wie man es besser machen kann, ich hätte welche ;-) Ganz nebenbei hatten wir über einige Zeit keinen Internet- und Festnetzanschluss (Dank eines Missverständnisses zwischen dem neuen und dem alten Anbieter) und waren kurzerhand ins letzte Jahrhundert zurückversetzt und gefühlt von aller Welt abgeschnitten. Außerdem hatte ich ja noch alle Hände voll zu tun bzw. zu nähen für die Westfalenstoffe-Challenge. Ich hatte am Ende wirklich befürchtet, mich ernsthaft überschätzt zu haben und nicht mehr fertig zu werden. ABER ich bin fertig geworden, habe auf unserem neuen Balkon die Fotos gemacht und hingeschickt :-)

Hier erstmal nur ein kleiner Einblick, auf den Rest müsst ihr warten, bis mein Beitrag dran ist. Leider funktioniert gerade der Upload des Fotos nicht, und Chrome ist auch abgestürzt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich an einem ganz alten Laptop sitze, weil mein Mann den anderen für seine Prüfunsvorbereitung in Dauerbeschlag genommen hat. Nun kann ich euch doch nur darauf vertrösten, dass mein Beitrag bald bei Westfalenstoffe vorgestellt wird. Sie werden nämlich wochenweise vorgestellt, pro Tag einer. Zwei Wochen sind schon um, ich war noch nicht dran. Also steigt die Wahrscheinlichkeit. Schaut doch mal vorbei, ihr könnt auch mitwählen. Es sind wirklich tolle Dinge entstanden, und es gibt zu jedem entstandenen Projekt die Anleitung dazu. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei :-) Wenn ihr HIER klickt, gelangt ihr zum Blog. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Durchschauen und einen kühlen Kopf bei den heißen Temperaturen!


27. April 2015

Westfalenstoffe-Challenge - Ich bin dabei!


Vor ein paar Wochen hat Westfalenstoffe zu einer Näh-Challenge mit der neuen Stoffserie "Wales" aufgerufen. Anlass des Ganzen war bzw. ist der 80ste Geburtstag des deutschen Unternehmens, das nach wie vor seine (super schönen und qualitativ wirklich hochwertigen) Textilien in Deutschland produziert. Man konnte sich  bewerben, um dann ein kleines Stoffpaket zugeschickt zu bekommen, aus dem man dann etwas Feines kreiert.

Geliebäugelt habe ich schon vorher mit den Stoffen, um meinen kleinen Mäusen (große Maus und Bauchmaus) etwas daraus zu nähen. Leider war unsere Familienkasse durch die Elternzeit stark in sich zusammengeschrumpft, und ich hatte die Idee schon fast wieder verworfen. Bis ich dann, ich glaube keine halbe Stunde nach der Veröffentlichung, auf dem Westfalenstoffe-Blog auf den Aufruf zum Mitmachen stieß. Beworben habe ich mich dann natürlich sofort, und ich darf mitmachen :-) So ist Gott, versorgt auf so vielfältige Weise, wie wir es uns nicht ausdenken können.

Zeitlich wird es gerade ein wenig sehr herausfordernd, da ein Umzug vor der Tür steht, der quasi mit dem Abgabetermin für die Challenge zusammenfällt, und ich noch meine Umstandsgarderobe erweitern muss/will, und ich ja nebenher noch ein Kleinkleinkind zu versorgen habe. Punkt eins stand übrigens terminlich so noch nicht fest, als ich mich beworben habe. Aber ich glaube, ich werde viel lernen in der nächsten Zeit von Selbstdisziplin und Ausdauer über Fleiß bis hin zu Gelassenheit und ganz tiefes Vertrauen auf Gott.

Die nächsten Wochen sind also zumindest von meiner Seite geprägt von Näharbeiten und Umzugsvorbereitungen - für Beiträge aus der Küche bleibt wahrscheinlich nur sehr wenig Raum, auch weil wir nach und nach alle Utensilien und Geräte in Umzugskartons packen müssen.

Aber vielleicht hat Juli ja das ein oder andere, überaus leckere Rezept für euch. Dafür sind wir ja zu zweit :-)

Was habt ihr so vor in der nächsten Zeit?

22. April 2015

Genähtes aus der letzten Zeit

In der letzten Zeit war ich fleißig an der Nähmaschine. Was dabei so rumgekommen ist, möchte ich euch heute zeigen.

Als erstes Jersey-Projekt überhaupt habe ich meiner Tochter diese Erdbeer-Tunika genäht. Den Stoff hatte ich schon letztes Jahr gekauft (damals noch im Glauben, ein halber Meter reiche locker...). Mit dem halben Meter kam ich gerade noch hin, so schnell wächst das Kind. Der Schnitt stammt aus der Ottobre 1/2015. Genäht habe ich die Tunika in Gr. 74, fällt aber eher aus wie Gr. 80.


Für den Bauchnachwuchs gab es dann auch schon etwas. Meine Mama hat mir im letzten "Care-Paket" einen tollen Biojersey mitgeschickt, aus dem ich dann einen Overall genäht habe. Ob er als Schlafanzug dient oder so getragen wird, weiß ich noch nicht. Der Schnitt stammt von Minikrea. Allerdings fällt er am Rumpf seeeehr lang aus, gerade im Vergleich mit den anderen Proportionen und mit anderen Kleidungsstücken in der Größe. Ich befürchte, dass da beim Schnittmuster was nicht passt. Ich werde jedenfalls aus der Mitte nochmal etwas wegnehmen müssen und etwas auf dem Schnittmuster herumwerkeln, fürs nächste Mal.


Für mich war auch etwas dabei. Meine letzte Schwangerschaft fiel eher in die Wintermonate, sodass ich die Umstandsmode bei den immer wärmer werdenden Temperaturen nur noch bedingt anziehen kann. Also habe ich mir beim letzten Heimatbesuch einen Altrosa-Bordeaux-Ringeljersey mitgenommen und daraus ein Umstandskleid genäht. Verwendet habe ich das Schnittmuster Toni von Milchmonster in der Variante Babydoll (selbst begradigt) und mit Brustabnäher.


Am aufwändigsten war jedoch der neue Sommerhut für meine Tochter. Ich habe sehr viel daran gelernt: Zum Beispiel, dass man den Stoff richtig sorgfältig bügeln sollte vor dem Zuschneiden. Auch, dass man richtig sorgfältig das Schnittmuster übertragen sollte, bevor man den Stoff zuschneidet. Und dann, dass man erst anfängt zu nähen, wenn man jeden (anstehenden) Schritt der Anleitung wirklich verstanden hat, und nicht einfach nach eigenem Gutdünken (?) loslegt. Das spart viel Auftrennen.



Naja. Aber der Hut ist fertig und darf außer im Haus nicht mehr abgesetzt werden. Das freut mich sehr, denn ansonsten gehört meine Große zu den Kindern, die ohne Bänder weder Mützen noch Hüte auflassen. Die kleinen Tricks, die ich anwenden musste, damit ich den Hut überhaupt mit meinen Zuschneidefehlern zusammennähen konnte, fallen im Alltag auch kaum mehr auf. So gibt es jetzt halt ein paar Fältchen am Hinterkopf und die Nähte treffen nicht wirklich schön aufeinander. Aber was soll's, die Maus stört es nicht :-)



Der rosane Stoff ist von Gütermann aus der Serie Summer Loft, auch im letzten Jahr gekauft (eigentlich für etwas anderes...). Der Schnitt ist kostenlos, von Schnabelina ("Mix it" mit Diva-Krempe). Er ist sehr gut beschrieben und bebildert und kann mit etwas Geduld gut nachgenäht werden. Man beachte dabei allerdings, was ich oben zu meinen Fehlern gesagt habe, dann wirds auch was. Und man sollte es nicht als erstes Nähprojekt angehen, sondern schon ein wenig Erfahrung mitbringen.


Insgesamt gefällt uns (!) der Hut aber so gut, dass ich bestimmt nochmal eine andere Variante nähe. Die kaufbaren Hüte sind nämlich entweder nicht so schön oder haben keine Bindebänder mehr. Ich habe noch kein Kind gesehen, dass einen Hut dauerhaft auf seinem Kopf lässt, wenn er nicht festgebunden ist. Oder der Wind erledigt das selbst...

7. August 2014

Endlich genäht: Lesekissen und Schnullerbänder



Ein bisschen fleißig bin ich in der letzten Zeit gewesen. Bei Barbara von "Das-mach-ich-nachts" habe ich den Link zu diesen wunderbaren Lesekissen gefunden. Sie sind superschnell zu nähen (Stoffauswahl nicht mitgerechnet), und als Autokissen unschlagbar! Kein schmerzender Nacken, weil man in sich zusammensackt, und keine Beulen am Kopf, weil der Kopf ständig gegen die Scheibe tockt.


Das Grüne hier ist meins, die violette Ausgabe für meinen Mann (nein, er steht grundsätzlich nicht auf lila gepunktet mit Blümchen, aber ich habe irgendwie keine männlichen Stoffe daheim ... und ihm ging es ums Kissen, nicht um die Farbe ;-) )

Die Stoffknochen eignen sich übrigens auch ganz wunderbar zum Entspannen auf der Gartenbank. Leider steht sie bei meiner Mama und ich darf sie nicht mitnehmen... Irgendwann steht hoffentlich einmal eine in unserem eigenen Garten. Bis dahin belege ich die meiner Mama!



Und da die Teile so schnell zugeschnitten sind, sind sie perfekt als Geschenk von einer jungen Mama, die immer nur Abends/Nachts als Schlafersatz oder in der Mittagsschlafzeit statt was anderem nähen kann.

Eine enorme Hilfe beim Zuschneiden im Stoffbruch waren übrigens die Clover Wonder Clips bzw. unspektakulär einfach Stoffklammern genannt. Ich war nämlich mit Mann, Kind, Mama und Papa in Havixbeck beim Stoffsalat. Ein supersuperschöner Laden mit wunderschönen Stoffen und einer supernetten Grete. Ich konnte mich kaum festlegen, noch nicht einmal auf eine Farbrichtung, aber ich hab was gefunden. Die neuen Schätze sind gewaschen, aber ungebügelt, und daher zeige ich sie euch ein anderes Mal.

***

Auch in der letzten Zeit entstanden ist dieses kleine Helferlein. Die Anleitung für die Schnullerkette stammt hierher, super bebildert und auch ruck zuck genäht. Sie eignet sich neben Schnullern auch für die Befestigung von Spielzeug, das sonst schnell mal auf dem Boden landet. Und es spart enorm Zeit, wenn man nicht ständig die Schnuller auskochen muss. Diese Zeit kann man dann beispielsweise zum Nähen, Backen, Bibellesen, Singen, Tanzen, oder an manchen Tagen eben für auch die gute alte Hausarbeit verwenden, wenn mal wieder was liegen geblieben ist zugunsten der täglichen Kinderanimation.



Die Anleitung von Barbara ist wirklich toll, und die Tipps sollte man auch berücksichtigen. Leider dachte ich mal wieder, ich wüsste es besser: "Ach, den Clip muss ich zum Waschen nicht wieder abnehmen können, so oft muss ich das Ding bestimmt nicht waschen und der Holzclip muss das im Wäschebeutel schon aushalten." Tja, typisch unerfahrene Erstmutter. Den Denkzettel dafür bekam ich sofort. Die Maus hat nämlich permanent im Wechsel auf dem Band rumgelutscht und es über den Boden gezogen - wer braucht schon den Schnuller, der daran befestigt ist. Und so musste ich das Bändchen schon nach wenigen Tagen waschen, und der Clips sah danach nicht mehr so schön aus wie vorher.



Vielleicht sieht man das auf dem Bild nicht so richtig, aber die schöne Lasur ist ab. Aber die nächsten Schnullerbänder stehen schon in den Startlöchern, schon allein, weil ich es so häufig verlege. Und dann werde ich den Clip abnehmbar anbringen, so, wie es in der Anleitung steht...


Ein paar andere Dinge müssen noch fertig werden, aber davon berichte ich dann noch.

Stoffe: Aus meiner Restesammlung (Punkte lila und grün) und Tilda (Blümchen und Punkte rosa/pink)
Holzclip:  Heimess

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