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3. Oktober 2017

Von halben Sachen und der Wiederentdeckung des Moments


Der angefangene Abwasch liegt seit sieben Stunden in mittlerweile kaltem Wasser. Eine halbe Tasse Morgenkaffee finde ich bei einem Toilettengang im  Bad wieder. Der Teebeutel hängt noch immer trocken in der Kanne. Das Wasser dafür hat im Wasserkocher wieder Ausgangstemperatur angenommen. Während ich das Kind über dem Waschbecken abhalte, sehe ich im Spiegel, dass ich noch immer den zerzausten Zopf von letzter Nacht trage. Bei der Gelegenheit senke ich den Blick Richtung Brust, um zu schauen, ob ich die wenigstens wieder eingepackt habe nach dem letzten Stillen. Alles in Ordnung. Das Szenario, eines Tages dem Postboten zu öffnen und ihm unbemerkt meine beiden oder mindestens eine unbedeckte Brust hinzuhalten, schwirrt immer wieder angsteinflößend durch meinen Kopf. Kopf ist ein gutes Stichwort. Dem fallen nämlich die Haare aus. Der Hormonumschwung lässt grüßen. Überall in der Wohnung liegen meine Haare rum und erinnern mich, dass ich theoretisch mal wieder putzen müsste. Ein guter Anfang wäre es aber schon, die vollgekackte Mullwindel wegzuräumen, die ich beim letzten Wickeln zur Sicherheit aller erst einmal zur Seite legte mit dem Vorhaben, sie zeitnah auszuwaschen. Auf die Frage meiner Mutter am Telefon, um welche Uhrzeit wir denn am Wochenende erscheinen würden, kann ich nur pokernd eine Zeitspanne nennen und weiß gleichzeitig auch, dass wir wohl wieder eher fahren werden, als wir wollen, da unser Kind einfach keine Lust hat woanders als in ihren heimischen Gefilden zur Ruhe zu kommen. Meine Was-ich-noch-alles-nähen-will-Liste füllt sich immer mehr und die bereits gekauften Stoffe sowie die neue Nähmaschine kommen einfach nicht zum Einsatz. Versprechen, die ich gegeben habe, muss ich aufschieben. Und auch im Flur unserer Wohnung wird ständig etwas hin- und hergeschoben, denn dort horten sich die Dinge, die wir noch bauen, wegbringen, aussortieren etc. wollen.
Und ganz nebenbei liegt seit Monaten auch noch ein Blog brach, für den ich eigentlich ein großes Herz und massig Ideen habe.

26. April 2017

Kinderkriegen ist teuer!? oder: 10 + 1 Tipps gegen diese These



„War das geplant?“ Ein Satz, der in letzter Zeit häufiger fiel.

Januar 2016. Mein Bauch wächst. So langsam macht die frohe Kunde, dass wir Eltern werden die Runde. Da schießt es einigen in den Kopf: Aber wollte ihr Mann dieses Jahr nicht wieder ins Studium einsteigen? Ganz genau, das wollte er und will er noch immer. Wir wollen es. War die Schwangerschaft denn dann geplant? Und auch hierauf ein klares Ja von uns beiden. Ja, wir wollen ein Kind und das gern parallel zum Studium.

An diesem Punkt ist das Gespräch meist beendet. Die Gedankengänge des Gegenübers aber zu erahnen: Wie wollen die sich das leisten? Kinder kosten Geld. Ob die sich das gut überlegt haben?

10. April 2017

5 kostengünstige Osterfreuden - für Familie und Freunde {inkl. Freebies}

Ostern steht vor der Tür. Für mich ein Fest, dem mindestens der gleiche Stellenwert eingeräumt werden sollte wie Weihnachten – wenn nicht sogar ein noch größerer. Denn – hey – was kann es besseres zu feiern geben als das Leben. Das Leben, was den Tod überwunden hat. Freiheit. Freiheit, die wir in Christus haben, weil er auferstanden ist und uns von jeglicher Gesetzlichkeit freigekauft hat. Wir müssen nichts mehr leisten, um gut vor Gott, unserem Vater dazustehen, sondern nur noch empfangen (manchmal auch nicht so einfach!). 

Wie Weihnachten ist also auch Ostern ein Gedenktag an ein großes Geschenk, das uns von „oben“ gemacht wurde. Und ich persönlich finde es schön, dem Ganzen Ausdruck zu verleihen, indem ich selbst kleine Geschenke weitergebe. Nichts Großes oder Teures muss es sein. Manchmal sind die kleinen Aufmerksamkeiten viel bedeutsamer.


Und deshalb hier ein paar Ideen von mir und Juli, wie du anderen auch mit kleinem Geldbeutel eine große Osterfreude machen kannst:


23. März 2017

Geschaffen zur Kreativität [& ein Hallo vom Blog-Zuwachs]


Wozu bin ich geschaffen? - das versuche ich seit 2014 jährlich mit einer Gruppe Berufung-Suchender zu erforschen. Mein Job ist es, Menschen über 9 Monate mittels eines Kurses auf ihrer Entdeckungsreise hin zur eigenen Berufung zu begleiten. Das macht Spaß, zeigt die Vielfalt und Ergänzungsbedürftigkeit von uns Menschen und fordert auch mich als Mitarbeiterin immer wieder neu heraus, mich und meinen Weg zu hinterfragen.

Wer schreibt denn da?
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