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6. November 2015

Heißer Apfelpunsch ... oder wie sagt man so schön: An apple a day ...

... keeps the doctor away.


Wisst ihr, was bekanntlich noch den Doktor fernhalten soll (verzeiht diese holprige Direktübersetzung)? Sport. Ich hab ja gehört, dass Bewegung im Prinzip gut tut und allerlei Wehwehchen vorbeugen kann.

Da ich aber nich gewillt bin, trölftausend Euro für eine Fitnessstudiomitgliedschaft hinzublättern muss ich mir was ausdenken.

Für den Uni-Sport bin ich zu alt (und irgendwie zu Nicht-Student), für's Laufen bin ich zu ... wie soll ich's sagen, ohne mich im Internet zu blamieren? Ach ja, faul. Das trifft's. Und überhaupt: Wer kann wochenlang, monatelang immer wieder. Die. Gleiche. Runde. Laufen?!

Was bleibt? Der Hausfrauen-Step-Arobic-Kursus (dafür bin ich dann wieder zu... Nicht-Hausfrau?).

Und Youtube! (Gerne könnt ihr noch die 100.000 anderen Möglichkeiten aufzählen, die man machen könnte, um sich sportlich zu betätigen, aber ich höre euch schon gar nicht mehr ... lalalalala)

Youtube bietet mir an, dass ich mit nur 4 kleinen Übungen, die ich in schlappen 10 Minuten absolvieren kann, einen Po wie Adriana Lima oder Beine wie Ciley Myrus (warte... wie war das?) oder einen Stahlbauch wie Hulk bekommen kann. "In Sachen Effektivität kaum zu schlagen", denke ich mir. Gelockt also durch diese lieblichen Versprechungen rolle ich die verstaube Bodenmatte in unserem Wohnzimmer aus, drehe Macklemore auf nicht gerade Zimmerlautstärke, hoffe, dass meine Nachbarn mich nicht sehen und schnüre meine Turnschuhe! Adriana, Miley, Hulk, watch out!

Ob mein gefühlter 80-stündiger Muskelkater, der mich im Anschluss heimsucht, wirklich den Doktor away keept?! Keine Ahnung!

Wichtig ist aber - und das ist ganz bestimmt nicht nur meine höchstpersönliche Einschätzung der Sachlage - sich ordentlich nach dem Training zu belohnen. Zum Beispiel mit heißem (absolut alkoholfreien) Apfelpunsch! Mit Zimt. Und ZUCKER!

Und wenn's schon nicht der Sport tut ... im Punsch sind schließlich auch Äpfel drin :)!


Heißer Apfelpunsch mit Zimt-Zucker-Krönchen

ergibt (ordentliche) 4 Portionen oder 8 kleine Portionen
  • 500 ml Apfelsaft, naturtrüb
  • 300 ml Orangensaft, ohne Fruchtfleisch
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1 1/2 TL Ingwer, gemahlen
  • 1/2 TL Nelken, gemahlen
  • evtl. etwas Honig zum Süßen
  • 1 Apfel, in feine Spalten geschnitten
  • 50 g Zucker + 1 TL Zimt

Zucker und Zimt gut mischen. Auf einen Teller geben. Auf einen weiteren Teller einen Schluck Apfelsaft geben. Die Gläser mit dem Rand vorsichtig erst in den Apfelsaft, dann in den Zimtzucker tauchen. Beseitestellen.

Den Apfel waschen und in sehr feine Spalten schneiden. In einem weiten Topf den Apfelsaft und Orangensaft vorsichtig erhitzen. Mit einem Schneebesen die Gewürze einrühren. Wer es süßer mag, kann mit Honig nachsüßen. Ganz zum Schluss, wenn der Saft heiß ist, die Apfelscheiben dazugeben. Ungefähr 2 Minuten weiter sieden lassen, dann vom Herd nehmen.

Den Punsch vorsichtig in die vorbereiteten Gläser füllen, z. B. mit einer kleinen Kelle, um das Zimt-Zucker-Krönchen nicht zu beschädigen. Sofort heiß servieren.

1 Kommentar:

  1. Liebe Juli,
    ich musste soooo sehr lachen, als ich das gelesen habe :-) Ich muss zugeben, dass mich meine Kids genug in Schach halten, als dass ich mir Gedanken über Sport machen würde. Ich denke dann immer "Ich bin ja noch jung...".
    Also, wenn ich heute Abend wieder k.o. auf die Couch falle, wenn die beiden Kleinen im Bett sind, gibt es vielleicht mal Apfelpunsch statt Latte Macchiato - vorausgesetzt, ich hab alles da...
    Liebe Grüße!

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