Guten Morgen und willkommen zum letzten Teil unserer Serie "Nie wieder Stress mit dem Essen". Für Spätaufsteher gibt's Teil 1 und Teil 2 der Serie zum noch mal Nachlesen.
Habt ihr das Planen eurer Mahlzeiten mal ausprobiert? Vielleicht fällt es euch zunächst noch schwer, euch daran zu halten. Denkt immer daran: Der Plan soll euch eine Hilfe sein, der euch das Leben leichter macht, und nicht etwas, an das ihr sklavisch halten müsst. Manchmal braucht es einfach auch etwas Zeit, um sich mit dem neuen System zurecht zufinden. Ich selbst habe erst nach vier Monaten wirklich das Gefühl gehabt, dass das System reibungslos läuft.
Als kleine Motivation möchte ich euch heute zum Abschluss der Serie 10 Gründe nennen, warum das Planen von Mahlzeiten sinnvoll ist, und warum ich nie mehr darauf verzichten möchte.
1. Ich spare Zeit!
Die Mahlzeiten Tag für Tag neu zu planen und mehrmals zum Supermarkt zu rennen kostet Zeit, viel wertvolle Zeit. Mit einem Essenplan reservierst du wöchentlich höchstens zwei bis drei Stunden für Planung und Einkauf - das war's und danach hast du den Kopf und Terminkalender frei für Schönere und Wichtigere Sachen.
2. Ich spare mir Nervenzusammenbrüche!
Nie
wieder Last-Minute-Einkäufe, weil der Salat oder das Backpulver fehlt, im Hinterkopf noch all das, was du erledigen wolltest, anstatt an der Supermarktschlange zu warten. Durch die Vorabplanung aller Mahlzeiten hast du alles, wenn du es
brauchst. Und wann du es brauchst!
3. Ich spare eine Menge Geld.
Ein alter Trick, aber er funktioniert wirklich: Eine Einkaufsliste schreiben und sich daran halten, spart Geld. Ich bin nicht so leicht abgelenkt von den Angeboten, die es sonst noch im Supermarkt gibt. Auch Fertiggerichte, Imbissbuden oder Restaurantbesuche, die zwar eine schnelle Wahl für spontanten Heißhunger sind, können wir so vermeiden - und auch den Preis, den man oft dafür hinblättern muss. Außerdem kaufe ich nur das, was ich auch wirklich benötige. Somit vermeide ich das zehnte Glas Gurken, dass in den Untiefen des Kühlschranks vergammelt ... und ich gehe nur ein einziges Mal in der Woche einkaufen. Wieder eine Möglichkeit, weniger Geld auszugeben.
4. Ich esse bewusster.
Klingt irgendwie offensichtlich: Weil ich mir in einem ruhigen Moment alle Gerichte der kommenden Woche überlege, befasse ich mich gedanklich schon mal mit den Mahlzeiten, ihren Zutaten und dem Einkauf. Ein Fertiggericht, dass ich mir gedankenlos reinpfeife, kam seitdem tatsächlich nicht mehr auf den Tisch!
5. Ich esse gesünder und abwechslungsreicher.
A propos Fertiggerichte. Weil ich nicht mehr eine Mahlzeit à la "schnell, schnell" machen muss und daher nicht auf Fertiggerichte zurückgreifen brauche, gibt's sie einfach nicht mehr. Mein Körper schreit "Danke!". Wenn ich von Grund auf zu Hause kochst, weiß ich, was in unserem Essen drin ist und kann selbst über den Zucker-, Salz- und Fettgehalt bestimmen. Und zum dritten Mal Nudeln mit Pesto in Folge, weil mit spontan am Abend nichts einfällt? Kann mir mit dem Essensplan nicht passieren! Mit dem Essensplan kann ich einen ausgewogene und abwechslungsreiche Mahlzeiten auf den Tisch bringen.
6. Ich verschwende weniger kostbare Lebensmittel.
Die Essensplanung hilft mir, weniger Lebensmittel wegzuwerfen. Denn ich kaufe nach sorgfältiger Planung wirklich nur das, was ich auch brauche.
7. Ich trage zum Umweltschutz bei.
Einmal einen Plan gefasst, die Gedanken noch mal gesammelt, die Liste überprüft und dann ab zum Supermarkt. Wer mit Plan einkaufen geht, wird wahrscheinlich nicht noch einmal los müssen, um die fehlenden Produkte zu kaufen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Spritkosten - und schont die Umwelt.
8. Meine Vorfreude wird gesteigert.
Am Freitag wird es Pizza geben? Wenn ich das auf dem Plan schon am Montag lese, hab ich die ganze Woche Zeit, mich darauf zu freuen :)!
9. Deine Kinder werden es lieben - und lernen nebenbei wichtige Dinge.
Vorausplanen der Mahlzeiten wird dir helfen, wirklich die Dinge zu kochen, die deine Familie mag. Du kannst sie auch einbeziehen in der Auswahl der Gerichte - somit wird es weniger Nörgeleien am Abendbrottisch geben. Am besten du beteiligst deine Kinder an der Planung. So lernen sie wertvolle Lektionen im Planen, beim Einkaufen, im Umgang mit Lebensmitteln oder Kochen.
10. Mein Leben wird schlichtweg einfacher!
Alles, was mit den täglichen Mahlzeiten zu tun hat - ausdenken, planen, einkaufen, kochen, spülen - ist sehr zeitaufwändig. Wenn all das nach einem guten System organisiert und geplant ist, wirkt es sich spürbar auf meinen ganzen Alltag aus, kein Schwerz. Vorausplanen bedeutet, dass meine Küche viel besser organisiert sein wird, das Essen rechtzeitig auf dem Tisch, die Zeit sinnvoll strukturiert. Also, probier's mal aus und du wirst sehen, dass sich dein Leben nicht nur in diesem Bereich vereinfachen wird.
Und - überzeugt? Ich bin gespannt von euch in den Kommentaren und auf facebook zu lesen, welche Erfahrungen ihr gemacht habt!
Seiten
16. Februar 2015
9. Februar 2015
Nie wieder Stress mit dem Essen - Planen und Durchführen
Willkommen zurück zu Teil 2 unserer Serie "Nie wieder Stress mit dem Essen". Heute gibt's quasi die Hauptspeise der Serie. Zum ersten Mal hier? Lies hier die Einführung und Teil 1 der Serie.
Wir haben jetzt einen klugen Rezepte-Fundus. Wie plant man nun die Mahlzeiten? Los geht's!
Ganz unten findet ihr kostenloses Download-Material ... also schön bis zum Ende lesen ;)!
1. Aller Anfang ist ... klein!
Zu Beginn ist es sicherlich nicht ratsam, alle Mahlzeiten des Tages für die kommenden vier Wochen zu planen. Deswegen rate ich jedem Anfänger mit der Planung einer einzigen Woche zu starten. Plant zunächst nur die Hauptmahlzeiten. Überfordert euch nicht gleich zu Anfang, das bringt nur Frust.
2. In der Ruhe liegt die Kraft.
Ich persönlich plane am liebsten am Sonntagabend. Da habe ich in der Regel Zeit und Ruhe. Eine halbe Stunde reicht in der Regel völlig. Was braucht man dafür? Nicht viel: Zettel und Stift, den Rezepte-Fundus und euren Wochenkalender. Und ein Glas Rotwein o.Ä.
3. Was geht?! - Einen Wochenüberblick schaffen.
Als nächstes schnappe ich mir meinen Kalender. Was steht an diese Woche? Wann komme ich spät nach Hause und werde nicht viel Muße zum Kochen haben? Wann haben wir Gäste? Wann sind wir eingeladen? Sind wir am Wochenende überhaupt da? All das bestimmt, wann ich was ich wann koche (oder auftaue!).
4. Erst mal die Hauptmahlzeit festlegen.
Allen Anfängern rate ich: Plant erstmal nur die Hauptmahlzeit. Hier kommt er endlich zum Einsatz und wird euch eine große Hilfe sein: der kluge Rezepte-Fundus. Bei mir heißt das: Unter der Woche wähle ich daraus ganz schnelle, einfache Gerichte ("1-Stern-Gerichte"), am Wochenende auch mal was Aufwändigers ("3-Sterne-Gerichte").
Wahrscheinlich wird in den meisten Haushalten nur einmal am Tag warm gegessen. Bei uns ist das in der Regel der Abend. Die anderen beiden Mahlzeiten, Mittagsessen und Frühstück, sehen bei uns eigentlich immer gleich aus: Brot und Müsli. (Natürlich könnt ihr auch ein bisschen Varianz reinbringen und auch die anderen Mahlzeiten planen. Wichtiger Grundsatz auch hier: Eins nach dem anderen!
5. Schreib es auf!
Ich liebe Pläne. Ich liebe Listen. Deswegen schreibe ich mir gerne auf: von oben nach unten die Wochentage, daneben die Gerichte, die ich kochen möchte. Da ichfaul effizient bin, koche ich immer die doppelte Menge, damit das Gericht für zwei Tage reicht ;). Weil ich nicht immer wieder "Müsli" und "Brotzeit" schreiben will, spare ich mir das mittlerweile.
6. Eine vollständige Einkaufsliste.
Nun "leitet" ihr aus eurer Wochenplanung ab, was ihr einkaufen müsst. Weil ihr euch ja dafür eine ruhige halbe Stunde genommen habt, könnt ihr euch durch eure Schränke und Eisfächer wühlen und sicherstellen, dass ihr nichts doppelt kauft (yay!). Tragt alles zusammen, was ihr für eure geplanten Gerichte braucht. Vergesst natürlich nicht die anderen Mahlzeiten und Snacks. Und wenn ihr schon dabei seid: Ist noch genug Putzmittel, Müllbeutel und Shampoo da? Am Ende solltet ihr eure vollständige Einkaufsliste haben - eine, die es euch erlaubt, wirklich nur einmal einkaufen fahren zu müssen (Hurra!).
7. Hängt eure Liste auf, freut euch ...
... und trinkt ein Glas Sekt, denn ihr habt eure erste Wochenplanung gemeistert!! Nun seid ihr gewappnet für die Woche, was da auch kommen mag! Genial!! Ich hänge meine Liste immer gut sichtbar an den Küchenschrank:
... gleich neben meiner Erinnerung daran, dass Gott uns versorgt: Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
Wie sieht's also bei euch aus? Ist das Planen was für euch oder nicht? Ich würde so gerne von euch in den Kommentaren hören!
Wir haben jetzt einen klugen Rezepte-Fundus. Wie plant man nun die Mahlzeiten? Los geht's!
Ganz unten findet ihr kostenloses Download-Material ... also schön bis zum Ende lesen ;)!
In sieben einfachen Schritten zur perfekten Mahlzeiten-Planung!
1. Aller Anfang ist ... klein!
Zu Beginn ist es sicherlich nicht ratsam, alle Mahlzeiten des Tages für die kommenden vier Wochen zu planen. Deswegen rate ich jedem Anfänger mit der Planung einer einzigen Woche zu starten. Plant zunächst nur die Hauptmahlzeiten. Überfordert euch nicht gleich zu Anfang, das bringt nur Frust.
2. In der Ruhe liegt die Kraft.
Ich persönlich plane am liebsten am Sonntagabend. Da habe ich in der Regel Zeit und Ruhe. Eine halbe Stunde reicht in der Regel völlig. Was braucht man dafür? Nicht viel: Zettel und Stift, den Rezepte-Fundus und euren Wochenkalender. Und ein Glas Rotwein o.Ä.
3. Was geht?! - Einen Wochenüberblick schaffen.
Als nächstes schnappe ich mir meinen Kalender. Was steht an diese Woche? Wann komme ich spät nach Hause und werde nicht viel Muße zum Kochen haben? Wann haben wir Gäste? Wann sind wir eingeladen? Sind wir am Wochenende überhaupt da? All das bestimmt, wann ich was ich wann koche (oder auftaue!).
4. Erst mal die Hauptmahlzeit festlegen.
Allen Anfängern rate ich: Plant erstmal nur die Hauptmahlzeit. Hier kommt er endlich zum Einsatz und wird euch eine große Hilfe sein: der kluge Rezepte-Fundus. Bei mir heißt das: Unter der Woche wähle ich daraus ganz schnelle, einfache Gerichte ("1-Stern-Gerichte"), am Wochenende auch mal was Aufwändigers ("3-Sterne-Gerichte").
Wahrscheinlich wird in den meisten Haushalten nur einmal am Tag warm gegessen. Bei uns ist das in der Regel der Abend. Die anderen beiden Mahlzeiten, Mittagsessen und Frühstück, sehen bei uns eigentlich immer gleich aus: Brot und Müsli. (Natürlich könnt ihr auch ein bisschen Varianz reinbringen und auch die anderen Mahlzeiten planen. Wichtiger Grundsatz auch hier: Eins nach dem anderen!
5. Schreib es auf!
Ich liebe Pläne. Ich liebe Listen. Deswegen schreibe ich mir gerne auf: von oben nach unten die Wochentage, daneben die Gerichte, die ich kochen möchte. Da ich
![]() | ||||
| So sieht das dann bei mir aus. Weil wir immer das Gleiche zum Frühstück und mittags essen, plane ich im Grunde nur die Hauptmahlzeiten und schreibe diese auf. |
6. Eine vollständige Einkaufsliste.
Nun "leitet" ihr aus eurer Wochenplanung ab, was ihr einkaufen müsst. Weil ihr euch ja dafür eine ruhige halbe Stunde genommen habt, könnt ihr euch durch eure Schränke und Eisfächer wühlen und sicherstellen, dass ihr nichts doppelt kauft (yay!). Tragt alles zusammen, was ihr für eure geplanten Gerichte braucht. Vergesst natürlich nicht die anderen Mahlzeiten und Snacks. Und wenn ihr schon dabei seid: Ist noch genug Putzmittel, Müllbeutel und Shampoo da? Am Ende solltet ihr eure vollständige Einkaufsliste haben - eine, die es euch erlaubt, wirklich nur einmal einkaufen fahren zu müssen (Hurra!).
7. Hängt eure Liste auf, freut euch ...
... und trinkt ein Glas Sekt, denn ihr habt eure erste Wochenplanung gemeistert!! Nun seid ihr gewappnet für die Woche, was da auch kommen mag! Genial!! Ich hänge meine Liste immer gut sichtbar an den Küchenschrank:
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| Klein, aber fein! :) |
... gleich neben meiner Erinnerung daran, dass Gott uns versorgt: Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
***
Jetzt seid ihr an der Reihe! Und damit es euch leichter fällt, die Planung zu starten, könnt ihr hier kostenlos einen schicken Wochenplan in frischen Frühlingsfarben als PDF herunterladen und die passende Einkaufsliste dazu. (Bin ich die einzige, der der Alltag mehr Spaß macht, wenn man dafür schönes Material hat? :)) Dafür einfach auf die Bilder klicken.
2. Februar 2015
Nie wieder Stress mit dem Essen - Einen klugen Rezepte-Fundus erstellen
Wie letzte Wochen angekündigt, geht es heute los mit der neuen Serie "Nie wieder Stress mit dem Essen"! Yay, ich freue mich :)! Alle, die erst heute einsteigen, können hier die Einleitung zum Thema lesen.
Heute wollen wir uns damit beschäftigten, wie wir in drei Schritten einen klugen Rezepte-Fundus erstellen können.
Bevor wir richtig ins Planen einsteigen, wollen wir eine gute Grundlage schaffen: mit unserem eigenen Rezepte-Fundus. Klar, es gibt tolle Kochbücher und diverse Internetseiten voller leckerer Rezepte. Garniert wird das Ganze noch von einer schier unendlichen Flut von Pinterest-Ideen und Anregungen aus Zeitschriften. Lange Zeit war das Blättern und Stöbern solcher Rezepte meine Art von Essensplanung. Wenn es aber darauf ankam, wusste ich doch nicht genau, was ich kochen oder backen möchte (und am Ende gab's wieder nur Nudeln mit Pesto).
Wie bringen wir also Struktur in diesen Überfluss von Ideen und Rezepten?
1. Stöbern und brainstormen.
Ein guter Fundus sollte nicht nur aus drei oder vier guten Gerichten bestehen. Das könnte auf die Dauer langweilig werden. Eine große Sammlung von guten Mahlzeiten ist das Ziel.
Auf einer Liste werden alle Gerichte aufgeschrieben, die im eigenen Haushalt wahre Klassiker sind. Bei uns sind das Nudeln mit selbst gemachter Tomatensoße oder unser Pfannkuchenrezept. Gerichte eben, die gut funktionieren und bei allen beliebt sind. Alle Gerichte, die man schon immer mal kochen wollte oder lecker fand, werden außerdem aufgeschrieben. Deswegen ist es gut, sich mal inspirieren zu lassen von Kochbüchern, Pinterest, von Freunden, von Müttern und Großmüttern.
2. Sammeln und aufschreiben.
Nun solltet ihr schon eine recht lange Liste mit alten und neuen Gerichten haben. Jetzt werden alle Rezepte gesammelt, damit ihr sie mit einem Handgriff griffbereit habt. Das kann ein Buch sein, in das ihr die Rezepte abschreibt. Oder ein Ordner, in dem ihr die Kopien und Ausdrucke abheften könnt. Ich habe mich vor einer Weile für einen Karteikasten entschieden. Jedes Gericht hat eine DIN A6 Karteikarte. Ich schreibe mir die Zutaten auf, die ich brauche, und nur bei komplizierteren Gerichten auch die Art der Zubereitung. Den Karteikasten hatte ich schon zu Hause und ich mag, dass er klein und platzsparend ist.
Voilà, schon habt ihr euren Fundus, eure wertvolle Grundlage für eure Mahlzeitenplanung.
3. Organisieren und strukturieren.
Natürlich könnten wir jetzt aufhören. Ich möchte euch aber noch einen dritten Schritt vorstellen, nämlich wie ihr aus einem Rezepte-Fundus einen klugen Rezepte-Fundus macht. Das "Problem" mit eurem Kochbuch, Rezepteordnung oder Karteikasten: Euer Fundus ist noch zu groß, zu unübersichtlich, zu wenig greifbar. Ein kluger Rezepte-Fundus hat griffige Kategorien.
Nicht in "Vorspeisen" oder "Salate". Sondern in "Kartoffelgerichte", "Nudelgerichte", "Reisgerichte". Oder in Preiskategorien: günstige, teure und sehr teure Gerichte. Ich arbeite momentan mit einer dritten Variante und sortiere meine Lieblingsgerichte nach Aufwand: "kaum Aufwand", "mittlerer Aufwand" und "hoher Aufwand". Dabei spielen für mich die Menge der Zutaten eine Rolle (Nudeln mit Pesto vs. Gemüsecurry mit sechs verschiedenen Gemüsesorten) sowie die Dauer der Zubereitung. Für den Aufwand vergebe ich Sterne, ein Stern für wenig Aufwand, drei Sterne für hohen Aufwand. So kann ich unter der Woche mich auf die Rezepte beschränken, die wenig Aufwand haben, während am Wochenende auch mal ein Drei-Sterne-Rezept auf dem Speisezettel steht.
Habt ihr bereits einen klugen Rezepte-Fundus? Für welches Kategorien-System habt ihr euch entschieden?
Nächste Woche erfahrt ihr dann, wie ihr mit euren klugen Rezepte-Fundus die Planung eurer Mahlzeiten macht inklusive kostenlose, herunterladbare und hübsch gestaltete Listen und Pläne :). Dran bleiben lohnt sich also.
Heute wollen wir uns damit beschäftigten, wie wir in drei Schritten einen klugen Rezepte-Fundus erstellen können.
Bevor wir richtig ins Planen einsteigen, wollen wir eine gute Grundlage schaffen: mit unserem eigenen Rezepte-Fundus. Klar, es gibt tolle Kochbücher und diverse Internetseiten voller leckerer Rezepte. Garniert wird das Ganze noch von einer schier unendlichen Flut von Pinterest-Ideen und Anregungen aus Zeitschriften. Lange Zeit war das Blättern und Stöbern solcher Rezepte meine Art von Essensplanung. Wenn es aber darauf ankam, wusste ich doch nicht genau, was ich kochen oder backen möchte (und am Ende gab's wieder nur Nudeln mit Pesto).
Wie bringen wir also Struktur in diesen Überfluss von Ideen und Rezepten?
1. Stöbern und brainstormen.
Ein guter Fundus sollte nicht nur aus drei oder vier guten Gerichten bestehen. Das könnte auf die Dauer langweilig werden. Eine große Sammlung von guten Mahlzeiten ist das Ziel.
Auf einer Liste werden alle Gerichte aufgeschrieben, die im eigenen Haushalt wahre Klassiker sind. Bei uns sind das Nudeln mit selbst gemachter Tomatensoße oder unser Pfannkuchenrezept. Gerichte eben, die gut funktionieren und bei allen beliebt sind. Alle Gerichte, die man schon immer mal kochen wollte oder lecker fand, werden außerdem aufgeschrieben. Deswegen ist es gut, sich mal inspirieren zu lassen von Kochbüchern, Pinterest, von Freunden, von Müttern und Großmüttern.
2. Sammeln und aufschreiben.
Nun solltet ihr schon eine recht lange Liste mit alten und neuen Gerichten haben. Jetzt werden alle Rezepte gesammelt, damit ihr sie mit einem Handgriff griffbereit habt. Das kann ein Buch sein, in das ihr die Rezepte abschreibt. Oder ein Ordner, in dem ihr die Kopien und Ausdrucke abheften könnt. Ich habe mich vor einer Weile für einen Karteikasten entschieden. Jedes Gericht hat eine DIN A6 Karteikarte. Ich schreibe mir die Zutaten auf, die ich brauche, und nur bei komplizierteren Gerichten auch die Art der Zubereitung. Den Karteikasten hatte ich schon zu Hause und ich mag, dass er klein und platzsparend ist.
Voilà, schon habt ihr euren Fundus, eure wertvolle Grundlage für eure Mahlzeitenplanung.
3. Organisieren und strukturieren.
Natürlich könnten wir jetzt aufhören. Ich möchte euch aber noch einen dritten Schritt vorstellen, nämlich wie ihr aus einem Rezepte-Fundus einen klugen Rezepte-Fundus macht. Das "Problem" mit eurem Kochbuch, Rezepteordnung oder Karteikasten: Euer Fundus ist noch zu groß, zu unübersichtlich, zu wenig greifbar. Ein kluger Rezepte-Fundus hat griffige Kategorien.
Nicht in "Vorspeisen" oder "Salate". Sondern in "Kartoffelgerichte", "Nudelgerichte", "Reisgerichte". Oder in Preiskategorien: günstige, teure und sehr teure Gerichte. Ich arbeite momentan mit einer dritten Variante und sortiere meine Lieblingsgerichte nach Aufwand: "kaum Aufwand", "mittlerer Aufwand" und "hoher Aufwand". Dabei spielen für mich die Menge der Zutaten eine Rolle (Nudeln mit Pesto vs. Gemüsecurry mit sechs verschiedenen Gemüsesorten) sowie die Dauer der Zubereitung. Für den Aufwand vergebe ich Sterne, ein Stern für wenig Aufwand, drei Sterne für hohen Aufwand. So kann ich unter der Woche mich auf die Rezepte beschränken, die wenig Aufwand haben, während am Wochenende auch mal ein Drei-Sterne-Rezept auf dem Speisezettel steht.
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| So sieht mein "Fundus" dann aus: einfache, kleine Karteikarten. |
***
Habt ihr bereits einen klugen Rezepte-Fundus? Für welches Kategorien-System habt ihr euch entschieden?
Nächste Woche erfahrt ihr dann, wie ihr mit euren klugen Rezepte-Fundus die Planung eurer Mahlzeiten macht inklusive kostenlose, herunterladbare und hübsch gestaltete Listen und Pläne :). Dran bleiben lohnt sich also.
26. Januar 2015
Nie wieder Stress mit dem Essen
"Was gibt's denn heute?"
Was löst diese Frage bei euch aus? Freude, Spannung, Magenknurren? Oder treibt es euch doch eher die Schweißperlen auf die Stirn? Als ich noch klein war, stellte ich vielleicht jeden Tag diese Frage, immer in erwartungsvoller Vorfreude, dass vielleicht Nudeln oder Pfannkuchen auf dem Tellern landen würden (um dann das ein oder andere Mal enttäuscht den Mund zu verziehen, wenn es beispielsweise Linsensuppe gab! Also, bitte!).
Heute jedoch, wo ich selbst dafür verantwortlich bin, was auf dem Tisch kommt, löst die Frage "Was gibt's denn heute?" schon beim Denken Stress aus. Und dabei hab ich noch nicht mal Kinder, die ich mit meinen Kochkünsten beglücken kann, sondern nur meinen Mann und mich (und eine seeehr lange und volle Arbeitswoche).
Abends müde und geschafft nach Hause kommen und dann auch noch kreativ werden und etwas Gesundens, Ausgewogenes auf den Tischen bringen?! Danke, aber nein danke.
Was also tun? Eine für mich völlig neue, nahezu revolutionäre Taktik lernte ich beim Stöbern auf amerikanischen Blogs kennen: Meal planning, zu deutsch das Planen der Mahlzeiten. Das Prinzip ist denkbar einfach: Alle Mahlzeiten, von morgens bis abends, werden für einen bestimmten Zeitraum vorausgeplant. Das kann eine Woche sein, zwei Wochen und von Profihausfrauen hab ich wohl auch schon gelesen, dass sie einen Monat vorausplanen. Im Grunde heißt das: Man macht sich einmal Gedanken und hat dann die ganze restliche Woche den Kopf frei für wichtigere und schönere Dinge. Klingt das nicht wunderbar?
Das Planen von Mahlzeiten ist super einfach - und ihr habt garantiert nie wieder Stress mit dem Essen!
In den kommenden Wochen werde ich euch zeigen, wie das Planen von Mahlzeiten funktioniert. In drei einfachen Lektionen steigen wir zusammen in das Thema ein.
Am Ende hoffe ich, dass euch in Zukunft viel Kopfzerbrechen erspart bleiben wird und euer Alltag ein bisschen einfacher geworden ist.
Seid ihr bereit? Dann seid gespannt auf nächsten Montag für Teil 1 der Serie!
Was löst diese Frage bei euch aus? Freude, Spannung, Magenknurren? Oder treibt es euch doch eher die Schweißperlen auf die Stirn? Als ich noch klein war, stellte ich vielleicht jeden Tag diese Frage, immer in erwartungsvoller Vorfreude, dass vielleicht Nudeln oder Pfannkuchen auf dem Tellern landen würden (um dann das ein oder andere Mal enttäuscht den Mund zu verziehen, wenn es beispielsweise Linsensuppe gab! Also, bitte!).
Heute jedoch, wo ich selbst dafür verantwortlich bin, was auf dem Tisch kommt, löst die Frage "Was gibt's denn heute?" schon beim Denken Stress aus. Und dabei hab ich noch nicht mal Kinder, die ich mit meinen Kochkünsten beglücken kann, sondern nur meinen Mann und mich (und eine seeehr lange und volle Arbeitswoche).
Abends müde und geschafft nach Hause kommen und dann auch noch kreativ werden und etwas Gesundens, Ausgewogenes auf den Tischen bringen?! Danke, aber nein danke.
Was also tun? Eine für mich völlig neue, nahezu revolutionäre Taktik lernte ich beim Stöbern auf amerikanischen Blogs kennen: Meal planning, zu deutsch das Planen der Mahlzeiten. Das Prinzip ist denkbar einfach: Alle Mahlzeiten, von morgens bis abends, werden für einen bestimmten Zeitraum vorausgeplant. Das kann eine Woche sein, zwei Wochen und von Profihausfrauen hab ich wohl auch schon gelesen, dass sie einen Monat vorausplanen. Im Grunde heißt das: Man macht sich einmal Gedanken und hat dann die ganze restliche Woche den Kopf frei für wichtigere und schönere Dinge. Klingt das nicht wunderbar?
Das Planen von Mahlzeiten ist super einfach - und ihr habt garantiert nie wieder Stress mit dem Essen!
In den kommenden Wochen werde ich euch zeigen, wie das Planen von Mahlzeiten funktioniert. In drei einfachen Lektionen steigen wir zusammen in das Thema ein.
- Teil 1: Einen klugen Rezepte-Fundus erstellen
- Teil 2: Planung und Durchführung (mit kostenlosen Arbeitshilfen zum Runterladen)
- Teil 3: 10 Gründe, warum das Planen von Mahlzeiten sinnvoll ist (und warum ich nie mehr darauf verzichten möchte)
Am Ende hoffe ich, dass euch in Zukunft viel Kopfzerbrechen erspart bleiben wird und euer Alltag ein bisschen einfacher geworden ist.
Seid ihr bereit? Dann seid gespannt auf nächsten Montag für Teil 1 der Serie!
19. Januar 2015
Ein paar Lebenszeichen meinerseits...
Auch ich melde mich zurück. In letzter Zeit In den letzten Monaten war privat so viel los, dass ich nicht dazu gekommen bin, zu schreiben.
Es ist nicht so, dass ich nicht gebacken hätte. Entweder die Kuchenversuche waren misslungen, oder so schnell aufgegessen, dass ich keine Chance hatte, sie in fotografischer Form festzuhalten. Es ist auch nicht so, dass ich nicht von meiner Tochter hätte berichten können. Sie läuft jetzt schon und wird am Wochenende ein Jahr alt, und jeden Tag begeistert mich etwas Neues an ihr. Und es ist auch nicht so, als hätte ich nicht Großartiges mit Gott erleben dürfen, dass ich gerne mit euch geteilt hätte.
In den meisten Fällen bin ich abends einfach nur noch platt ins Bett gefallen. Ich habe ehrlich gesagt völlig unterschätzt, wie anstrengend es ist, Mutter zu sein. Das lehrt mich übrigens sehr große Dankbarkeit gegenüber meiner eignenen Mama, die mit mir im ersten Jahr ein weitaus weniger pflegeleichtes Kind hatte als ich es habe.
Aber Mamas Gehirn darf einfach nie abschalten. Ein Auge ist immer beim Kind, gerade wenn es eine neue Bewegungsmethode erlernt hat oder gewachsen ist, und bisher unerreichbare potenziell gefährliche oder zerbrechliche Dinge auf einmal in den Wirkungskreis rutschen. Und den ganzen Tag nur auf das Kind achten geht nicht - andere Aufgaben rufen, die nicht mehr ohne weiteres erledigt werden können, denn das (erste) Kind ist immer da, wo Mami ist. Auch der nette Kaffeeklatsch mit den anderen Müttern ist keine wirkliche Pause, denn dann muss man sich auf Kind und Gespräch gleichzeitig konzentrieren - was nicht heißt, dass ich nicht die Gesellschaft mehr als schätze, der Austausch ist einfach Gold wert und sehr beruhigend, denn jede Mama kocht doch nur mit Wasser.
Trotzdem ist es das schönste, was ich mir vorstellen kann, Mama zu sein.
Im letzten Jahr durfte ich viel lernen, teilweise mit vielen Tränen. Weil ich selbst zu viel von mir erwartet habe. Weil ich meine zur Verfügung stehende Zeit und Kraft völlig überschätzt habe. Und weil ich zuviele Aufgaben angenommen oder selbst kreiert habe. Ich muss auch sagen, dass Blogs zu lesen, ohne die nötige Distanz zu wahren, schnell dazu führt, dass man nur auf das schaut, was andere können und schaffen, auch als Mütter. Und wenn man viele Blogs liest, kommt man auch schnell zu dem Bild, dass es DIE perfekte Mama gibt, die in jeder kleinen Pause superfleißig Haushalt, Handarbeiten, Backen, Einkochen und so weiter hinbekommt, und das ganze auch noch wunderschön zu dokumentieren und zu veröffentlichen weiß. Am besten noch neben der Arbeit.
Wie gesagt, ich habe dazu gelernt und bin nun viel entspannter. Mich lähmt nichts mehr als ein schlechtes (falsches) Gewissen. Daher werde ich 2015 bedachter meine Aufgaben wählen und lernen, Nein zu sagen, auch zu mir selbst, wenn ich mir selbst zuviel aufhalse. Und ich werde dabei immer wieder auf Gott schauen und ihn fragen, welche Aufgabenfelder wirklich für mich gedacht sind. Denn Jesus sagt in Matthäus 11, 28-30:
Es ist nicht so, dass ich nicht gebacken hätte. Entweder die Kuchenversuche waren misslungen, oder so schnell aufgegessen, dass ich keine Chance hatte, sie in fotografischer Form festzuhalten. Es ist auch nicht so, dass ich nicht von meiner Tochter hätte berichten können. Sie läuft jetzt schon und wird am Wochenende ein Jahr alt, und jeden Tag begeistert mich etwas Neues an ihr. Und es ist auch nicht so, als hätte ich nicht Großartiges mit Gott erleben dürfen, dass ich gerne mit euch geteilt hätte.
In den meisten Fällen bin ich abends einfach nur noch platt ins Bett gefallen. Ich habe ehrlich gesagt völlig unterschätzt, wie anstrengend es ist, Mutter zu sein. Das lehrt mich übrigens sehr große Dankbarkeit gegenüber meiner eignenen Mama, die mit mir im ersten Jahr ein weitaus weniger pflegeleichtes Kind hatte als ich es habe.
Aber Mamas Gehirn darf einfach nie abschalten. Ein Auge ist immer beim Kind, gerade wenn es eine neue Bewegungsmethode erlernt hat oder gewachsen ist, und bisher unerreichbare potenziell gefährliche oder zerbrechliche Dinge auf einmal in den Wirkungskreis rutschen. Und den ganzen Tag nur auf das Kind achten geht nicht - andere Aufgaben rufen, die nicht mehr ohne weiteres erledigt werden können, denn das (erste) Kind ist immer da, wo Mami ist. Auch der nette Kaffeeklatsch mit den anderen Müttern ist keine wirkliche Pause, denn dann muss man sich auf Kind und Gespräch gleichzeitig konzentrieren - was nicht heißt, dass ich nicht die Gesellschaft mehr als schätze, der Austausch ist einfach Gold wert und sehr beruhigend, denn jede Mama kocht doch nur mit Wasser.
Trotzdem ist es das schönste, was ich mir vorstellen kann, Mama zu sein.
Im letzten Jahr durfte ich viel lernen, teilweise mit vielen Tränen. Weil ich selbst zu viel von mir erwartet habe. Weil ich meine zur Verfügung stehende Zeit und Kraft völlig überschätzt habe. Und weil ich zuviele Aufgaben angenommen oder selbst kreiert habe. Ich muss auch sagen, dass Blogs zu lesen, ohne die nötige Distanz zu wahren, schnell dazu führt, dass man nur auf das schaut, was andere können und schaffen, auch als Mütter. Und wenn man viele Blogs liest, kommt man auch schnell zu dem Bild, dass es DIE perfekte Mama gibt, die in jeder kleinen Pause superfleißig Haushalt, Handarbeiten, Backen, Einkochen und so weiter hinbekommt, und das ganze auch noch wunderschön zu dokumentieren und zu veröffentlichen weiß. Am besten noch neben der Arbeit.
Wie gesagt, ich habe dazu gelernt und bin nun viel entspannter. Mich lähmt nichts mehr als ein schlechtes (falsches) Gewissen. Daher werde ich 2015 bedachter meine Aufgaben wählen und lernen, Nein zu sagen, auch zu mir selbst, wenn ich mir selbst zuviel aufhalse. Und ich werde dabei immer wieder auf Gott schauen und ihn fragen, welche Aufgabenfelder wirklich für mich gedacht sind. Denn Jesus sagt in Matthäus 11, 28-30:
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Das habe ich schon so oft selbst erleben dürfen, und doch habe ich es genauso häufig wieder vergessen. Aber wir sind ja auf dem Weg und dürfen wachsen. Das ist eines meiner Vorsätze für 2015, mich nicht selbst zu beladen mit einem schweren, harten Joch.
Wie euch sicher aufgefallen ist, hat es die Seite endlich zu einem neuen Outfit gebracht - wie gefällt es euch?
Eine gesegnete Woche euch allen,
26. November 2014
Lieblingsgebäck: Zimtschnecken
Anders als ich ist mein Mann kein Kuchen-Fan. Überhaupt keiner. Ja, als Freundin von Teig und Zucker ist das ein schweres Los ;), danke der Nachfrage. Allerdings gibt es eine Sache, mit der ich dieses Anti-Backwerk-System überlisten konnte:
Zimtschnecken.
Sie sind quasi unsere Schnittmenge in unserem persönlich Ehe-Venn-Diagramm. Er mag herzhaft, ich mag süß. Er mag große Portionen, ich mag klein und niedlich. Er mag Tee, ich mag Kaffee. (Wir beide mögen sinnlose Diagramme.)
Zimtschnecken sind zwar süß, aber eben nicht zu süß. Sie sind in der Tat klein und niedlich, aber wenn man es darauf anlegt, kann man Unmengen davon essen. Und zum Tee passen sie genauso gut wie zum Kaffee.
Und das Beste: Das Rezept ist supereinfach. Man nehme
Anschließend rollt ihr den Teig von der Längseite her auf. Ungefähr so:
Achtet darauf, dass die "Naht" der fertigen Rolle unten liegt. Durch das Eigengewicht des Teigs wird sie ein bisschen zusammengepresst. Dann nehmt ihr ein scharfes (!) Messer - hier tut es übrigens auch ein Brotmesser - und schneidet ca. 3 cm dicke Scheiben ab.
Bewundert kurz euer Werk. Sind sie nicht wunderschön?
Legt die Schnecken danach auf ein Backblech, nicht zu nah bitte, denn sie gehen noch auf im Ofen. Bestreicht sie mit der Milch-Ei-Mischung, sodass sie schön bedeckt sind und kein Mehl mehr sichtbar ist. Wer's im Haus hat und es besonders schön mag streut noch Hagelzucker auf die Teiglinge.
Und danach ab damit bei 180°C in den Ofen für ca. 10-15 Minuten. Die Schnecken sollten goldbraun sein. Dann sind sie fertig.
Wir haben hier ein kleines, aber feines Samstagsritual und das heißt: Schwedisches Frühstück. Ich weiß nicht, ob man in Schweden dazu wirklich schwedisches Frühstück sagen würde, aber ich stelle mir gerne vor, dass ich in einem kleinen, roten Häuschen sitze, während es draußen schneit und ich drinnen warme Zimtschnecken frisch aus dem Ofen zu einer Tasse schwarzem Kaffee genieße. Und weil ich nicht jeden Samstag um 7:00 aufstehen möchte, um Hefeteig anzusetzen, mache ich immer die doppelte Menge und friere den Rest ein. Das kann man nämlich auch wunderbar.
Klingt gut? Ist es auch :)!
Zimtschnecken.
Sie sind quasi unsere Schnittmenge in unserem persönlich Ehe-Venn-Diagramm. Er mag herzhaft, ich mag süß. Er mag große Portionen, ich mag klein und niedlich. Er mag Tee, ich mag Kaffee. (Wir beide mögen sinnlose Diagramme.)
Zimtschnecken sind zwar süß, aber eben nicht zu süß. Sie sind in der Tat klein und niedlich, aber wenn man es darauf anlegt, kann man Unmengen davon essen. Und zum Tee passen sie genauso gut wie zum Kaffee.
Und das Beste: Das Rezept ist supereinfach. Man nehme
- Hefeteig (Rezept findet ihr unter dem Link)
- 1 Ei, verquirlt mit einem Schuss Milch
- 200 g Zucker + 2 EL Zimt, gut vermischt
- evtl. Hagelzucker
Anschließend rollt ihr den Teig von der Längseite her auf. Ungefähr so:
Achtet darauf, dass die "Naht" der fertigen Rolle unten liegt. Durch das Eigengewicht des Teigs wird sie ein bisschen zusammengepresst. Dann nehmt ihr ein scharfes (!) Messer - hier tut es übrigens auch ein Brotmesser - und schneidet ca. 3 cm dicke Scheiben ab.
Bewundert kurz euer Werk. Sind sie nicht wunderschön?
Legt die Schnecken danach auf ein Backblech, nicht zu nah bitte, denn sie gehen noch auf im Ofen. Bestreicht sie mit der Milch-Ei-Mischung, sodass sie schön bedeckt sind und kein Mehl mehr sichtbar ist. Wer's im Haus hat und es besonders schön mag streut noch Hagelzucker auf die Teiglinge.
Und danach ab damit bei 180°C in den Ofen für ca. 10-15 Minuten. Die Schnecken sollten goldbraun sein. Dann sind sie fertig.
Wir haben hier ein kleines, aber feines Samstagsritual und das heißt: Schwedisches Frühstück. Ich weiß nicht, ob man in Schweden dazu wirklich schwedisches Frühstück sagen würde, aber ich stelle mir gerne vor, dass ich in einem kleinen, roten Häuschen sitze, während es draußen schneit und ich drinnen warme Zimtschnecken frisch aus dem Ofen zu einer Tasse schwarzem Kaffee genieße. Und weil ich nicht jeden Samstag um 7:00 aufstehen möchte, um Hefeteig anzusetzen, mache ich immer die doppelte Menge und friere den Rest ein. Das kann man nämlich auch wunderbar.
Klingt gut? Ist es auch :)!
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