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10. Juli 2015

Heute sind wir bei Westfalenstoffe online!!!

Juhuuu, endlich darf ich euch zeigen, was mich in den letzten Wochen, mitten im Umzug mit kugelrundem Bauch, auf Trab gehalten hat. Heute wird das Geheimnis gelüftet. Hier kommt mein Beitrag für die Westfalenstoffe-Nähchallenge. Vorsicht, Bilderflut!


Gequiltete und geraffte Außenseite, eingefasst mit Schrägband

Na, was ist es? Jetzt outen sich die Mamas - eine Windeltasche :-) Superpraktisch für unterwegs, sage ich euch! Auf den Arm das Kind, in die Hand die Windeltasche und schon hat man alles dabei, was man braucht.



Reißverschluss- und Einschubfächer von der einen ...

... und von der anderen Seite mit Blick auf das Windelfach.

Meist ist nur wenig Platz zum Wickeln vorhanden (mal abgesehen von den tollen Wickelstationen bei Deutschlands großer Drogeriekette), sodass man seine überdimensionale Wickeltasche gar nicht griffbereit abstellen kann. Und, sie passt auch in eine normale (große) Handtasche, sodass man als Mama gar nicht immer eine Wickeltasche mitnehmen muss.


Für die Noch-nicht-Mamas: Windeltasche und Wickeltasche sind nicht das gleiche. Letztere ist eine übergroße Hand- oder Umhängetasche, in der man alles für sein Kind verstauen kann, mit speziellen Fächern für Windeln, Flasche, etc.


Meine Ausgabe hat ein Feuchttücherfach mit Aussparung zum Entnehmen der Feuchttücher, sowie noch ein paar andere kleine Features. Macht beim Nähen mehr Aufwand als einfach nur Fächer zum Hineinschieben. Aber wenn man nicht hinterher alles wieder einsammeln muss, wenn das Kind schon keine Geduld mehr hat, liegen zu bleiben, ist das viel viel Wert!


Alles auf einen Blick.

Außerdem habe ich noch ein besonderes Spielzeug genäht, das auch Platz in der Windeltasche findet. Ein Rasselfant zum Ablenken nur beim Wickeln, damit das Interesse daran lange erhalten bleibt!





Er hat eine Rassel im Bauch und Knisterfolie in den Ohren, es gibt also immer etwas zu entdecken.


Nahaufnahme Rasselfant

Das eingereichte Stück ist mein dritter Versuch, die anderen beiden waren einfach viel zu klein geraten. Die Feuchttücher passten nur gequetscht hinein, Windeln max. 3, und beim Zuklappen wurde das Verschlussgummi aufs Äußerste gedehnt.


Jetzt ist das anders :-) Diese Tasche ist sehr geräumig. Letztes Wochenende habe ich ausprobiert, was die Tasche alles schafft. Sie musste für einen Ganztagesausflug herhalten - und hat mich voll überzeugt :-)




Hineingepasst hat nämlich all das hier:

  • 1 Packung Feuchttücher (30 Tücher)
  • (dahinter) eine Einweg-Wickelunterlage (nehme ich gerne, wenn ich nicht weiß, wie sauber alles ist)
  • 4 Windeln der Größe 4, plus (!) eine Schwimmwindel
  • Cremes, Mülltüten, ein paar Taschentücher,
  • nicht zu vergessen natürlich zwei Ersatzhaarspangen und kleine Haargummis
  • und natürlich der Rasselfant
Das Gummi habe ich mittlerweile gegen ein breiteres tauschen müssen, aber damit hat alles gut gehalten.





Zum Nacharbeiten findet ihr die Anleitung erstmal HIER, bald auch direkt hier auf unserem Blog. Auch wenn ihr selbst keine Windeltasche benötigt, aber gerne näht, es ist ein großartiges Geschenk zur Geburt für eine liebe Freundin, statt dem zwanzigsten Plüschtier oder Strampler. Ich spreche da aus Erfahrung ;-)


Ein bisschen Zeit und Geduld solltet ihr mitbringen, ein bisschen Näherfahrung schadet auch nicht - Zeit und Geduld sind aber wichtiger. Ich selbst bin unheimlich an dem Projekt gewachsen, vorher habe ich auch noch nicht so viel genäht, wie ihr hier bereits erfahren habt. Also, viel Spaß und probiert euch aus! Das eine oder andere Detail kann definitiv auch abgeändert werden, vor allem, wenn es eine männertaugliche Variante werden soll ;-)


UND NOCH GANZ WICHTIG: 

Ab morgen wird gevoted, Eure Stimme ist gefragt! Bitte schaut doch morgen mal auf dem Westfalenstoffe-Blog vorbei und stimmt mit ab. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Stimme gebt. Die anderen Beiträge sind aber auch toll, stimmt einfach ganz ehrlich für euren Gewinner ab :-)

Und sagt doch mal, gefällt sie euch? :-)

5. Juli 2015

Geschafft.

Ja, ihr hört mal wieder etwas von mir, nach langer, langer Zeit. Leider wird es ein viel kürzerer Post, als ich es gerne hätte, es gibt so viel zu berichten. Aber das kommt jetzt nach und nach.
Ich muss gestehen, dass ich erstmal schmunzeln musste, als ich meinen letzten Posttitel gelesen habe - im Kopf hatte ich nämlich schon wieder genau denselben Titel für diesen Beitrag gewählt. Nicht, weil mir nichts Besseres eingefallen wäre, sondern weil schon wieder so viel anders kam als geplant.

Mittlerweile sind wir gut in unserer neuen Heimat angekommen und so etwas ähnliches wie Alltag kehrt ein. Die große Maus hat sich ans neue Zuhause gewöhnt, ist aufgeschlossen wie immer, und die kleine Maus gedeiht und bereitet sich auf die Geburt vor. Wir sind auf der Zielgeraden angekommen. Noch ein paar Wochen (hoffentlich) und wir sind zu viert. Dann ändert sich wieder alles - nicht, dass es noch langweilig wird.

Meine Abwesenheit von hier liegt natürlich zunächst am Umzug selbst, der ganz schön an Kräften und Nerven gezehrt hat. Wenn jemand Umzugstipps braucht, wie man es besser machen kann, ich hätte welche ;-) Ganz nebenbei hatten wir über einige Zeit keinen Internet- und Festnetzanschluss (Dank eines Missverständnisses zwischen dem neuen und dem alten Anbieter) und waren kurzerhand ins letzte Jahrhundert zurückversetzt und gefühlt von aller Welt abgeschnitten. Außerdem hatte ich ja noch alle Hände voll zu tun bzw. zu nähen für die Westfalenstoffe-Challenge. Ich hatte am Ende wirklich befürchtet, mich ernsthaft überschätzt zu haben und nicht mehr fertig zu werden. ABER ich bin fertig geworden, habe auf unserem neuen Balkon die Fotos gemacht und hingeschickt :-)

Hier erstmal nur ein kleiner Einblick, auf den Rest müsst ihr warten, bis mein Beitrag dran ist. Leider funktioniert gerade der Upload des Fotos nicht, und Chrome ist auch abgestürzt. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich an einem ganz alten Laptop sitze, weil mein Mann den anderen für seine Prüfunsvorbereitung in Dauerbeschlag genommen hat. Nun kann ich euch doch nur darauf vertrösten, dass mein Beitrag bald bei Westfalenstoffe vorgestellt wird. Sie werden nämlich wochenweise vorgestellt, pro Tag einer. Zwei Wochen sind schon um, ich war noch nicht dran. Also steigt die Wahrscheinlichkeit. Schaut doch mal vorbei, ihr könnt auch mitwählen. Es sind wirklich tolle Dinge entstanden, und es gibt zu jedem entstandenen Projekt die Anleitung dazu. Vielleicht ist ja auch etwas für euch dabei :-) Wenn ihr HIER klickt, gelangt ihr zum Blog. Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß beim Durchschauen und einen kühlen Kopf bei den heißen Temperaturen!


18. Mai 2015

Am Ende kommt alles anders...

... als man denkt. Das trifft hier gerade auf fast alles zu. Unsere Umzugsplanung verändert sich derzeit fast täglich und der "große Tag" verschiebt sich immer mehr nach vorne, sodass kaum noch Zeit für anderes übrig bleibt.

Ich bin nur noch dabei, die To-Do-Listen abzuarbeiten und immer wieder zu aktualisieren, um dann festzustellen: Oh, dieses oder jenes hätten wir nach dem neuen Zeitplan schon vor ... erledigt haben sollen.

Jetzt ist endlich der Nachsendeauftrag an die Post erteilt, alle anderen muss ich noch informieren. Hier anrufen, da anrufen, mit dem alten Vermieter und dem Nachmieter reden, alles für die Renovierung der neuen Wohnung regeln und das alles am besten gestern.

Und meine große Maus fordert meine Aufmerksamkeit. Gerade werden die letzten Male die Krabbelgruppen besucht und Abschied genommen (Memo an mich selbst: Kamera mitnehmen).

Die Maus hatte leider in den letzten Tagen auch nicht so ihre beste Zeit. Erst hat sie sich nachts und morgens übergeben - wegen einer "Überdosis" kaum zerkauter Trockenpflaumen, die sie in die Finger bekommen und genüsslich gegessen hat. Meine Mama meinte im Nachhinein, da müsse ich mich auch nicht wundern. Anfängerfehler... ;-) Danach hat sie leider normales Essen verweigert oder nur zerpflückt und sich quasi nur von Milch, Joghurt und Erdbeeren ernährt, und das erste "richtige" Essen danach hat sie - Überraschung - nicht vertragen.

Heute früh gab es dann erstmal nach Brotverweigerung eine Laugenstange, die hat sie gut vertragen und aufgegessen. Mal sehen, wie es weiter geht in den nächsten Tagen. Habt ihr eigentlich ein paar Tipps für mich zum Umziehen mit Kleinkindern und Kind im Bauch?

Zwischendrin schnipple und nähe ich noch ein wenig und arbeite an der Challenge. Mein Probestück ist fertig, leider noch zu klein, aber ein paar Einblicke möchte ich euch geben. Heute Abend werden dann wahrscheinlich die Originale angeschnitten.



Na, habt ihr eine Ahnung, was es wird? Die Stoffe sind von Tante Ema, gekauft habe ich sie in der Restestube hier in Bayreuth. Sehr hübsches Design finde ich, wenn man laute Farbkombinationen mag. Bei mir kommt es drauf an, wofür ich die Stoffe gebrauchen will - mal laut, mal dezent.

Ich hoffe, bei euch stürmt es gerade im Leben nicht so sehr. Aber seltsamerweise werde ich immer ruhiger, je mehr der Sturm tobt. Ich glaube, das kann nur Gott bewirken und mein Vertrauen auf ihn. Denn ich weiß, dass seine Pläne gut und vollkommen sind, und sie sich am Ende durchsetzen werden. Denn:

Ein Mensch kann viele Pläne schmieden, doch der Wille des Herrn wird sich erfüllen. (Sprüche 19, 21)

27. April 2015

Westfalenstoffe-Challenge - Ich bin dabei!


Vor ein paar Wochen hat Westfalenstoffe zu einer Näh-Challenge mit der neuen Stoffserie "Wales" aufgerufen. Anlass des Ganzen war bzw. ist der 80ste Geburtstag des deutschen Unternehmens, das nach wie vor seine (super schönen und qualitativ wirklich hochwertigen) Textilien in Deutschland produziert. Man konnte sich  bewerben, um dann ein kleines Stoffpaket zugeschickt zu bekommen, aus dem man dann etwas Feines kreiert.

Geliebäugelt habe ich schon vorher mit den Stoffen, um meinen kleinen Mäusen (große Maus und Bauchmaus) etwas daraus zu nähen. Leider war unsere Familienkasse durch die Elternzeit stark in sich zusammengeschrumpft, und ich hatte die Idee schon fast wieder verworfen. Bis ich dann, ich glaube keine halbe Stunde nach der Veröffentlichung, auf dem Westfalenstoffe-Blog auf den Aufruf zum Mitmachen stieß. Beworben habe ich mich dann natürlich sofort, und ich darf mitmachen :-) So ist Gott, versorgt auf so vielfältige Weise, wie wir es uns nicht ausdenken können.

Zeitlich wird es gerade ein wenig sehr herausfordernd, da ein Umzug vor der Tür steht, der quasi mit dem Abgabetermin für die Challenge zusammenfällt, und ich noch meine Umstandsgarderobe erweitern muss/will, und ich ja nebenher noch ein Kleinkleinkind zu versorgen habe. Punkt eins stand übrigens terminlich so noch nicht fest, als ich mich beworben habe. Aber ich glaube, ich werde viel lernen in der nächsten Zeit von Selbstdisziplin und Ausdauer über Fleiß bis hin zu Gelassenheit und ganz tiefes Vertrauen auf Gott.

Die nächsten Wochen sind also zumindest von meiner Seite geprägt von Näharbeiten und Umzugsvorbereitungen - für Beiträge aus der Küche bleibt wahrscheinlich nur sehr wenig Raum, auch weil wir nach und nach alle Utensilien und Geräte in Umzugskartons packen müssen.

Aber vielleicht hat Juli ja das ein oder andere, überaus leckere Rezept für euch. Dafür sind wir ja zu zweit :-)

Was habt ihr so vor in der nächsten Zeit?

22. April 2015

Genähtes aus der letzten Zeit

In der letzten Zeit war ich fleißig an der Nähmaschine. Was dabei so rumgekommen ist, möchte ich euch heute zeigen.

Als erstes Jersey-Projekt überhaupt habe ich meiner Tochter diese Erdbeer-Tunika genäht. Den Stoff hatte ich schon letztes Jahr gekauft (damals noch im Glauben, ein halber Meter reiche locker...). Mit dem halben Meter kam ich gerade noch hin, so schnell wächst das Kind. Der Schnitt stammt aus der Ottobre 1/2015. Genäht habe ich die Tunika in Gr. 74, fällt aber eher aus wie Gr. 80.


Für den Bauchnachwuchs gab es dann auch schon etwas. Meine Mama hat mir im letzten "Care-Paket" einen tollen Biojersey mitgeschickt, aus dem ich dann einen Overall genäht habe. Ob er als Schlafanzug dient oder so getragen wird, weiß ich noch nicht. Der Schnitt stammt von Minikrea. Allerdings fällt er am Rumpf seeeehr lang aus, gerade im Vergleich mit den anderen Proportionen und mit anderen Kleidungsstücken in der Größe. Ich befürchte, dass da beim Schnittmuster was nicht passt. Ich werde jedenfalls aus der Mitte nochmal etwas wegnehmen müssen und etwas auf dem Schnittmuster herumwerkeln, fürs nächste Mal.


Für mich war auch etwas dabei. Meine letzte Schwangerschaft fiel eher in die Wintermonate, sodass ich die Umstandsmode bei den immer wärmer werdenden Temperaturen nur noch bedingt anziehen kann. Also habe ich mir beim letzten Heimatbesuch einen Altrosa-Bordeaux-Ringeljersey mitgenommen und daraus ein Umstandskleid genäht. Verwendet habe ich das Schnittmuster Toni von Milchmonster in der Variante Babydoll (selbst begradigt) und mit Brustabnäher.


Am aufwändigsten war jedoch der neue Sommerhut für meine Tochter. Ich habe sehr viel daran gelernt: Zum Beispiel, dass man den Stoff richtig sorgfältig bügeln sollte vor dem Zuschneiden. Auch, dass man richtig sorgfältig das Schnittmuster übertragen sollte, bevor man den Stoff zuschneidet. Und dann, dass man erst anfängt zu nähen, wenn man jeden (anstehenden) Schritt der Anleitung wirklich verstanden hat, und nicht einfach nach eigenem Gutdünken (?) loslegt. Das spart viel Auftrennen.



Naja. Aber der Hut ist fertig und darf außer im Haus nicht mehr abgesetzt werden. Das freut mich sehr, denn ansonsten gehört meine Große zu den Kindern, die ohne Bänder weder Mützen noch Hüte auflassen. Die kleinen Tricks, die ich anwenden musste, damit ich den Hut überhaupt mit meinen Zuschneidefehlern zusammennähen konnte, fallen im Alltag auch kaum mehr auf. So gibt es jetzt halt ein paar Fältchen am Hinterkopf und die Nähte treffen nicht wirklich schön aufeinander. Aber was soll's, die Maus stört es nicht :-)



Der rosane Stoff ist von Gütermann aus der Serie Summer Loft, auch im letzten Jahr gekauft (eigentlich für etwas anderes...). Der Schnitt ist kostenlos, von Schnabelina ("Mix it" mit Diva-Krempe). Er ist sehr gut beschrieben und bebildert und kann mit etwas Geduld gut nachgenäht werden. Man beachte dabei allerdings, was ich oben zu meinen Fehlern gesagt habe, dann wirds auch was. Und man sollte es nicht als erstes Nähprojekt angehen, sondern schon ein wenig Erfahrung mitbringen.


Insgesamt gefällt uns (!) der Hut aber so gut, dass ich bestimmt nochmal eine andere Variante nähe. Die kaufbaren Hüte sind nämlich entweder nicht so schön oder haben keine Bindebänder mehr. Ich habe noch kein Kind gesehen, dass einen Hut dauerhaft auf seinem Kopf lässt, wenn er nicht festgebunden ist. Oder der Wind erledigt das selbst...

25. März 2015

Ein Hauch von Frühling - Lemon Curd



Die Krokusse blühen auf, die ersten Knospen öffnen sich, die Temperaturen werden milder... Endlich endlich wird es Frühling. Am Ende des Winters sehne ich mich - wie wahrscheinlich viele andere auch - nach der Sonne mit ihrer Wärme und geschmacklich nach dem ersten frischen Grün.

Unsere Vorräte an Marmelade (unter anderem diese hier) schrumpfen in sich zusammen, und mal ehrlich, wer will schon die ganze Zeit das Gleiche auf sein Brot schmieren?

Da gerade die zitronigen Rezepte nur so aus dem Boden sprießen, ließ ich mich inspirieren und teile heute mit euch mein Lemon-Curd-Rezept. Es ist nicht so süß, eher herb-säuerlich, aber eine willkommene Abwechslung zur doch eher süßen Marmelade. Es schmeckt herrlich zu allen hellen Gebäcken und Broten, wie Toast, Scones (ruhig auch mal mit dunkler Schokolade), probiert es einfach selbst aus. Hübsch verpackt ist es auch ein schönes Geschenk oder Mitbringsel zum Brunch.


Für zwei Gläser (je 250ml)

  • Saft und Schale von 2 mittelgroßen Zitronen
  • 4 Eier (Gr. L)
  • 130g Zucker (wer es lieber süßer mag, nimmt 150g)
  • 100g kalte Butter in Stückchen
  • 2 sterilisierte Twist-Off-Gläser (je 250ml)

Wenn noch nicht passiert, Gläser samt Deckel sterilisieren und bis zum Gebrauch auf einem sauberen Küchentuch umgedreht beiseitestellen.

Zitronensaft und -schale in einem kleinen Topf aufkochen. In einer großen Metallschüssel Eier und Zucker verrühren und langsam den heißen Saft unter Rühren einfüllen, damit die Eier nicht durch die Hitze gerinnen. Die Butter hinzufügen und die Metallschüssel über ein heißes Wasserbad stellen - also in einen passend großen Topf einhängen und das Wasser berührt die Metallschüssel NICHT. Das Wasser sollte nicht kochen, sonst gerinnen die Eier und die Masse wird klumpig. Jetzt langsam aber beständig mit einem Teigschaber aus Silikon rühren und die Masse vom Boden und Rand wegstreifen, bis die Mischung eine puddingähnliche Konsistenz aufweist. Dann sofort aus dem Wasserbad nehmen.

Den Curd in die Gläser füllen, etwas abkühlen lassen, und in den Kühlschrank stellen. Es hält sich etwa 2 Wochen ab sofort, und entnommen werden sollte es stets mit einem sauberen, nicht abgelutschten Löffel.



Was ihr mit der Leckerei sonst noch anstellen könnt, erfahrt ihr in Kürze...

Diese "traumhafte" Torte ist mir leider unmittelbar nach dem Fotografieren auseinandergefallen und auch geschmacklich ist sie noch zu verbessern. Daher wird es wohl bis zum nächsten Mal Lemon Curd warten müssen...


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