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2. Februar 2015

Nie wieder Stress mit dem Essen - Einen klugen Rezepte-Fundus erstellen

Wie letzte Wochen angekündigt, geht es heute los mit der neuen Serie "Nie wieder Stress mit dem Essen"! Yay, ich freue mich :)! Alle, die erst heute einsteigen, können hier die Einleitung zum Thema lesen.
Heute wollen wir uns damit beschäftigten, wie wir in drei Schritten einen klugen Rezepte-Fundus erstellen können.


Bevor wir richtig ins Planen einsteigen, wollen wir eine gute Grundlage schaffen: mit unserem eigenen Rezepte-Fundus. Klar, es gibt tolle Kochbücher und diverse Internetseiten voller leckerer Rezepte. Garniert wird das Ganze noch von einer schier unendlichen Flut von Pinterest-Ideen und Anregungen aus Zeitschriften. Lange Zeit war das Blättern und Stöbern solcher Rezepte meine Art von Essensplanung. Wenn es aber darauf ankam, wusste ich doch nicht genau, was ich kochen oder backen möchte (und am Ende gab's wieder nur Nudeln mit Pesto).


  
Wie bringen wir also Struktur in diesen Überfluss von Ideen und Rezepten?

1. Stöbern und brainstormen.

Ein guter Fundus sollte nicht nur aus drei oder vier guten Gerichten bestehen. Das könnte auf die Dauer langweilig werden. Eine große Sammlung von guten Mahlzeiten ist das Ziel.

Auf einer Liste werden alle Gerichte aufgeschrieben, die im eigenen Haushalt wahre Klassiker sind. Bei uns sind das Nudeln mit selbst gemachter Tomatensoße oder unser Pfannkuchenrezept. Gerichte eben, die gut funktionieren und bei allen beliebt sind. Alle Gerichte, die man schon immer mal kochen wollte oder lecker fand, werden außerdem aufgeschrieben. Deswegen ist es gut, sich mal inspirieren zu lassen von Kochbüchern, Pinterest, von Freunden, von Müttern und Großmüttern.

2. Sammeln und aufschreiben.

Nun solltet ihr schon eine recht lange Liste mit alten und neuen Gerichten haben. Jetzt werden alle Rezepte gesammelt, damit ihr sie mit einem Handgriff griffbereit habt. Das kann ein Buch sein, in das ihr die Rezepte abschreibt. Oder ein Ordner, in dem ihr die Kopien und Ausdrucke abheften könnt. Ich habe mich vor einer Weile für einen Karteikasten entschieden. Jedes Gericht hat eine DIN A6 Karteikarte. Ich schreibe mir die Zutaten auf, die ich brauche, und nur bei komplizierteren Gerichten auch die Art der Zubereitung. Den Karteikasten hatte ich schon zu Hause und ich mag, dass er klein und platzsparend ist. 
Voilà, schon habt ihr euren Fundus, eure wertvolle Grundlage für eure Mahlzeitenplanung. 

3. Organisieren und strukturieren.

Natürlich könnten wir jetzt aufhören. Ich möchte euch aber noch einen dritten Schritt vorstellen, nämlich wie ihr aus einem Rezepte-Fundus einen klugen Rezepte-Fundus macht. Das "Problem" mit eurem Kochbuch, Rezepteordnung oder Karteikasten: Euer Fundus ist noch zu groß, zu unübersichtlich, zu wenig greifbar. Ein kluger Rezepte-Fundus hat griffige Kategorien.
Nicht in "Vorspeisen" oder "Salate". Sondern in "Kartoffelgerichte", "Nudelgerichte", "Reisgerichte". Oder in Preiskategorien: günstige, teure und sehr teure Gerichte. Ich arbeite momentan mit einer dritten Variante und sortiere meine Lieblingsgerichte nach Aufwand: "kaum Aufwand", "mittlerer Aufwand" und "hoher Aufwand". Dabei spielen für mich die Menge der Zutaten eine Rolle (Nudeln mit Pesto vs. Gemüsecurry mit sechs verschiedenen Gemüsesorten) sowie die Dauer der Zubereitung. Für den Aufwand vergebe ich Sterne, ein Stern für wenig Aufwand, drei Sterne für hohen Aufwand. So kann ich unter der Woche mich auf die Rezepte beschränken, die wenig Aufwand haben, während am Wochenende auch mal ein Drei-Sterne-Rezept auf dem Speisezettel steht.  

 
So sieht mein "Fundus" dann aus: einfache, kleine Karteikarten.




***

Habt ihr bereits einen klugen Rezepte-Fundus? Für welches Kategorien-System habt ihr euch entschieden? 
Nächste Woche erfahrt ihr dann, wie ihr mit euren klugen Rezepte-Fundus die Planung eurer Mahlzeiten macht inklusive kostenlose, herunterladbare und hübsch gestaltete Listen und Pläne :). Dran bleiben lohnt sich also.

Kommentare:

  1. Liebe Janine,
    deine Nummer 3 finde ich SEHR schlau! Da werde ich mir etwas abgucken, denn ein bisschen mehr Ordung in meinen ständig wachsenden Notizen kann für den Alltag auch nicht schaden ;-)
    Viele Grüße
    Veronika

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    1. Liebe Veronika,
      Danke für das Kompliment, aber das reiche ich mal gleich weiter an Juli, das ist ihr Artikel :-)
      Viel Erfolg beim Umsetzen!
      Liebe Grüße

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